Solidarität mit Bischof Zdarsa!

 

„Altar für 300.000 Euro: Bischof Zdarsa löst Ärger aus“ – so lesen wir in einem ungewöhnlich hetzerischen Artikel im Bayernteil der Süddeutschen Zeitung!

Auch in Rücksprache mit dem Königlich-Chaotischen Hofamt konnten wir nicht eruieren, worin bei dieser Maßnahme der Grund für eine Verärgerung der inner- und außerkirchlichen Öffentlichkeit liegen könnte.

Denn nur Leute, denen die Tortur erspart geblieben ist, an Billigaltären im Bereich zwischen 100.000 und 200.000 Euro predigen zu müssen, können die Kleinkariertheit aufbringen, sich über diese ohnehin ausgesprochen maßvolle und zwingend notwendige Investition des Augsburger Bischofs zu echauffieren.

Und 300.000 Euro sind im Altarbereich ja immer noch eine Ausgabe im untersten Bereich des absolut Unverzichtbaren! Dass der seit mehr als einem Jahrzehnt bestehende Altar aus Bronze (!!) niemandem mehr zuzumuten ist, sollte auch die schwäbische Krämerseele einsehen.

Zumal die Katholische Kirche in Deutschland nun einmal mit wenigen Hundert Millionen Euro Steuergeldern auskommen muss. In diesem knapp bemessenen Finanzrahmen ist eine elegantere und angemessenere Altarlösung halt leider nicht dringewesen.

Also spart der gute Bischof ohnehin, wo er nur kann – und wird dafür noch an der Pranger gestellt. Ein beispielloser Vorgang!
Solidarität mit Bischof Zdarsa!

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